So schnell kann’s gehen!

… zum Nichtstun verdammt, verdammt!

Tja, so schnell kann es gehen. Am Samstag noch einen tollen Wettkampf abgeliefert und super in Form war seit Mittwoch „Flasche leer“. Überhöhter Ruhepuls, Puls beim Radfahren ging nicht in die Höhe (nein, so gut bin ich dann auch nicht drauf …), etc. Typische Anzeichen von Übertraining. Also war/ist erst mal Nichtstun angesagt. Morgen probier ich wieder eine leichte Radeinheit. Mal sehen ob’s wieder geht. Ein Schuss vor den Bug zum richtigen Zeitpunkt, war ohnehin nur eine Regenerationswoche.

Freu mich heute auf die Musikprobe, da Andi endlich mal wieder im Land und bei der Musikprobe dabei ist. Wird sicherlich etwas länger dauern und das eine oder andere ERDINGER WEIßBIER (diesmal nicht ALKOHOLFREI) oder CORONA wird definitiv getrunken werden.

Update: I did it my may!

Interessante kleine Details vom Wettkampf am Samstag:

·         Nur 13 waren in meiner Agegroup (M25) am Rad schneller als ich.

·         Hintersteiner Leo hat sich mit Rang 11 in seiner Klasse (M40) einen von fünf Slots für die 70.3 WM in Clearwater erkämpft (am Rad 6min langsamer als ich, dafür beim Laufen um 9 min schneller!). HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

·         Auf die WM Quali fehlten mir rund 27min. Eine kleine Ewigkeit.

I did it my way!

…verhaltener SWIMsplit, super BIKEsplit, toller RUNsplit.

So kann man den gestrigen ½ IRONMAN, oder auch IRONMAN 70.3, in St. Pölten kurz beschreiben. Das Ganze ist allerding bekanntlich mehr als nur die Summer der einzelnen Teile und damit meine ich jetzt nicht die Wechselzonen J .

Die Wassertemperatur wurde für beide Seen, es galt ja in zwei Seen zu schwimmen welche durch einen 200m Sprint ua. über eine Brücke verbunden wurden, mit 19° angegeben. Ob es tatsächlich 19° waren wissen wohl nur die Veranstalter. Da ich leicht Krampfanfällig bin bei kalten Temperaturen war die Taktik fürs Schwimmen schnell klar: So wenig wie möglich die Beine verwenden um ja keinen Krampf zu riskieren. Hatte natürlich eine Auswirkung auf den SWIMsplit, aber das war okay/gewollt. Nach 17min24sec hatte ich zum ersten Mal wieder festen Boden unter den Füßen und joggte gemütlich zum zweiten See, denn ich wollte ja keinen Krampf riskieren. Nach 17min07sec hatte ich dann auch den zweiten See hinter mich gebracht und ich stieg fast ohne Krampf aus dem Wasser. Ohne scheint es bei mir bei solchen Temperaturen nicht zugehen. Leider.

Der nasse Neo wollte einfach nicht in den Wechselsack, womit ich in der WZ 1 knapp über 4min benötigte. Nicht unbedingt das Gelbe vom Ei, aber was soll‘s.

Am Rad ging dann gleich die Post ab. Ich wartete gar nicht bis sich der Puls nach dem Schwimmen beruhigte, sondern trat vom ersten Meter an ordentlich in die Pedale. Auf der S33 ging es bei Gegenwind bis Traismauer. Macht schon Spaß auf einer (gesperrten) 3spurigen Autobahn mit dem Rad zu brettern, noch dazu wenn man fleißig am überholen ist 😉 . Nach einem Anstieg Richtung Krutstetten  wurden Erinnerungen an meine Bundesheerzeit (PzFMKp Mautern) wach. In der Wachau ging es unter anderem durch Furth-Palt, Mautern und entlang der Donau rauf bis Aggsbach. In diesem Streckenteil rollte es so richtig schön. In Aggsbach ging es dann Richtung Gansbach einen 3km langen Anstieg hoch. Wie schon beim ersten Anstieg sammelte ich auch bei diesem wieder fleißig Athleten und –Innen ein. So auch Erik Haselsteiner, einen ehemaligen Arbeitskollegen, der rund 5min früher auf die Radstrecke ging. Nach 2h25min53 und der 86 schnellsten Radzeit (davon 35 männliche Pros!) ging es in die zweite Wechselzone.

Ein ganz passabler zweiter Wechsel brachte mich 2min11sec später aus der WZ 2 auf die Laufstrecke. Zu diesem Zeitpunkt lag ich auf Rang 25 in meiner Altersklasse. Erfreulicherweise konnte ich vom ersten Meter an normal und ohne Probleme laufen, daher ging ich auch gleich ein ordentliches Tempo. Verschiedenste Rechenübungen beschäftigten mich auf der Laufstrecke eine Zeit lang und vor allem immer wieder. Bei einem Puls von 165 (und höher) irgendwas zu addieren, multiplizieren, dividieren ist nicht so ganz einfach, jedoch kam ich immer zu dem Ergebnis, dass ich unter 4h45min bleiben würde. Bei Km20 hatte ich noch etwas mehr als 6min für den letzten Kilometer um darunter zubleiben, doch der letzte KM war nicht 1000m und auch nicht 1100m. Nein, der war rund 1700m (mit den 200m Landgang vom Schwimmen also ca. 22km), womit es sich nicht ganz ausging. Bis zu diesem KM war die langsamste KM-Zeit 4min56sec. Für den letzten „KM“ benötigte ich allerdings über 7min. Nach 1h40min01sec hatte ich den etwas mehr als Halbmarathon hinter mir und erreichte mit einer Zeit von 4h46min46sec das Ziel in der Tennisarena.

In meiner Agegroup wurde ich 36igster (von 130 Startern) und 176igster Gesamt (von 1480 Startern). Kann also zufrieden mit dem Wettkampf sein. Eine neue PB auf dem „etwas mehr als HM“ aufgestellt und nicht einmal 4min langsamer gelaufen als Erik lassen für Kärnten einiges hoffen. Noch dazu wo ich noch nicht mit dem Topmaterial unterwegs war (ua. lief ich mit den Trainingsschuhen). Vielleicht lässt mich ja dann das andere Material sub9 ähhhhhh sub10 bleiben 😉 Träumen darf man ja denn wie heißt es so schön: Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum J

Großen Respekt hab ich vor SIBS: Trotz Radsturz (danach ua. Schaltung defekt) und massiven Abschürfungen gefinisht (5h19min50sec). Hut ab!

Harry H. (4h52min47sec) und Thomas Z. (5h45min05sec) waren auch ganz brav unterwegs und können, denk ich, auch zufrieden sein mit der gezeigten Leistung. Gute Besserung an dieser Stelle an Franz H. („Scheissa“) der leider nicht starten konnte.

Ergebnisse gibt es auf www.pentek-timing.at

Swim2BikeRun

Neuer Tiefpunkt!

Heute hab ich einen neuen Tiefpunkt erreicht. 63,5kg bei einer Größe von 180. So wenig hatte ich schon mindestens 10 Jahre nicht. Damals allerdings fühlte ich mich schon fast nicht mehr wohl. Heute aber fühlt es sich ganz okay an. Schön langsam muss ich aber aufpassen, dass es nicht zu wenig wird um einen IRONMAN durchzustehen. Für den HALFIRONMAN am Samstag in St. Pölten sollte es allerdings reichen.

Das Wetter für Samstag sollte auch halbwegs passen, obwohl für Nachmittag Gewitter angekündigt sind und der See sicher nicht mehr als 18° haben wird, womit die Krampfgefahr wieder sehr hoch sein wird. Hoffe, dass ich dieses Mal ohne Wadenkrampf aus dem Wasser komme und auf die Radstrecke gehen kann. Hatte ich schon mal und brauche ich nicht nochmal. Am Freitag geht’s am Nachmittag zum Bike Check-In und zur Wettkampfbesprechung nach St. Pölten. Am Samstag ist der Start um 08:35, das bedeutet für mich Tagwache um kurz vor 05:00. Schön wäre, wenn ich vor 13:30 ins Ziel kommen würde. Aber, schau ma mal … J  

Außerdem stehen einige Bekannte/Freunde/Kollegen am Start. Christoph Sieberer, Erik Haselsteiner, Franz Haberfehlner, Harald Harreither, Leo Hintersteiner, Thomas Neidhart und Thomas Zwettler  (hoffe, dass ich niemanden übersehen habe). Bin schon sehr gespannt auf die einzelnen Leistungen und hoffe, dass sich heuer keiner verletzt und sich vielleicht wieder der eine oder andere für die 70.3 WM in Clearwater qualifizieren kann. Wer auch immer das sein wird 😉

Zeitfahren Euratsfeld

22,5 hügelige Kilometer in 35:39

Gestern stand das Moststrassenzeitfahren in Euratsfeld am Programm. 22,5 durchaus hügelige Kilometer galt es auf teilweise nicht wirklich breiten Straßen zu bewältigen. Ich ging eigentlich sehr zuversichtlich ins Rennen und wollte mal wieder einen ordentlichen raushauen. Ich gab auch mein bestes (zumindest wär nicht mehr allzu viel mehr gegangen), nur musste ich bald feststellen, dass ich die letzte Woche bzw. die Laufeinheit vom Vortag und auch das Schwimmtraining mit SIBS am Morgen doch etwas in den Beinen spürte und mir dann auf den letzten, flachen Kilometern etwas der Saft ausging. Aber das sollen keine Ausreden sein. Es ging halt einfach nicht mehr.

Auf Bernd fehlten mir rund 45 sec. (hat mit seiner neuen, airgebrushten Zeitfahrmaschine inkl 1080er Zipp’s ein echt geiles Teil unterm A….). Auf Heli (Radsport Ginner, bester Mechaniker wo gibt) fehlten mir rund 90 sec., ist allerdings auch nicht wirklich verwunderlich bzw. hab ich mir auch nicht viel weniger erwartet.

So unzufrieden wie es sich anhört bin ich dann auch nicht mit meiner Zeit. Jedoch darf ich mit der Zeit zufrieden sein? Nein, eindeutig nicht! Da ist noch Potential nach oben da.

Muss ich mit der gestern (unter den erwähnten Umständen) erreichten Zeit zufrieden sein? Fast. Hab leider einige Fehler gemacht, die auf mangelndes Selbstvertrauen (gerade am Berg) zurückzuführen sind und wenn ich diese abstellen kann, schaut‘s auch etwas besser aus.

Für mich interessante Zeiten im Vergleich:

Helmut Käfer: 34:05 (-94 sec.)

Bernhard Keller: 34:54 (-45 sec.)

Harald Kusolitsch: 36:21 (+42 sec.)

Leo Hintersteiner: 36:35 (+56 sec.)

Franz Freinberger: 37:34 (+115 sec.)

Harald Harreither: 37:52 (+133 sec.)

Christoph Sieberer: 39:02 (+202 sec.)

Thomas Zwettler: 39:39 (+240 sec.)

Erik Haselsteiner & Bruder (Paarzeitfahren): 35:59 (+20 sec.)

Gesamt: 11. von 56 Teilnehmern.

Für die Freunde der Statistik unter uns:

Im Vorjahr sahen die Zeitabstände so aus:

Leo Hintersteiner: +25 sec.

Franz Freinberger: +62 sec.

Christoph Sieberer: +70 sec.

Harald Harreither: +103 sec.

Gesamt wurde ich voriges Jahr 14. von 48 Teilnehmern.

Das Zeitfahren in Euratsfeld kann ich echt nur empfehlen. Macht, obwohl es zeitweise ganz schön schmerzt, doch großen Spaß und ist sehr gut organisiert.

Sehr gut organisiert war auch der Vormittag. Kleines Frühstück, Schwimmtraining mit SIBS, danach zweites Frühstück mit Musikkolleginnen im Cafe Barista. Ein Vital Frühstück (O-Saft, Müsli, etc.)mit warmer Trinkschokolade (mit Schlag) und einem großen Pfirsich-Pago. Hmmmm lecker. Danach Mittagessen und ab zum Zeitfahren. So ein Frühstück im Cafe Barista kann schon was und wird definitiv wiederholt werden 😉

EZF Euratsfeld 2008-02EZF Euratsfeld 2008-01

8,3% oder 5,4kg …

… so lautet mein aktueller Körperfettanteil.

Mit diesen Werten kann ich halbwegs zufrieden sein. Natürlich wäre es schön, wenn noch weniger Fettanteil vorhanden wäre (< 7%), aber man kann ja nicht alles haben bzw. muss man ja auch Reserven haben, wenn es ans „eingemachte“ geht!

Mein BMI liegt aktuell mit 19,9 knapp unterhalb der für mein Alter gültigen Untergrenze von 20, ist aber okay. Außerdem kommt durch die natürliche Schwankung bei Schlechtwetter und Trainingsfaulheit auch wieder was dazu. Trotzdem war es ein Ziel von mir mal einen BMI von unter 20 zu erreichen OHNE DIÄT oder sonstigen Blödsinn. Stehe allerdings dem BMI skeptisch gegenüber, weil er doch einige Nachteile (Gewicht der Knochen wird nicht berücksichtigt, etc.) aufweist.

Punkto Körperstabilität hab ich allerdings einiges auf- bzw. nachzuholen. Optimal wären 50:50 (linke vs. Rechte Seite), bei mir sind es 53:47. Daran gilt es zu arbeiten.

Gesamt betrachtet bin ich mit den Werten nicht unzufrieden. Leichte Verbesserungen im einen oder anderen Bereich sind jedoch anzustreben.