Trainingslager Klagenfurt

… drei Tage Training auf der Wettkampfstrecke unter verschärften  Bedingungen!

Tag 1: Die (Wetter-)Götter müssen verrückt sein.

In der Früh ging es nach Klagenfurt um eine lockere Runde samt anschließendem Lauf zu absolvieren. So wär es eigentlich auf dem Plan gestanden. Tja, erstens kommt es anders uns zweitens als man denkt! Unten angekommen schwangen wir (Bernd, Kuso, Siebs, Karl, Herbert, Dani und ich) uns sofort nach Bezug der Quartiere auf unsere Drahtesel, doch schon beim Wegfahren nieselte es leicht und kurze Zeit später begann es ordentlich zu regnen. Binnen kürzester Zeit stand in den Radschuhen das Wasser und es folgte Erkenntnis Nr. 1 an diesem Tag: Der Spruch „Es gibt kein schlechtes Wetter sondern nur schlechte Kleidung“ stimmt eindeutig NICHT! Nicht genug, dass es in Strömen regnete hatte es auch höchstens 13°. Und das im Juni!!!  Nach rund 15km waren Herbert, Dani und ich genug nass und durchgefroren, sodass wir umkehrten und uns schleunigst unter eine heiße Dusche begaben (nicht alle drei zusammen!). Die anderen vier sollten rund 15km später zur selben Entscheidung kommen …

Erkenntnis Nr. 2 an diesem Tag folgte beim anschließenden Lauf (immer noch Regen, aber der Tag will ja genutzt werden auch J ): Wetterfest bin und werde ich wohl nie! Schon während des Laufes merkte ich, dass es mir eine Blase am linken Zehenballen aufzieht, jedoch wie groß diese wurde sah ich erst zuhause…

Tag 2: Die Wetterfrösche sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren.

Vor dem Schwimmen

Angekündigt war: Vormittag bewölkt, jedoch für den Nachmittag Auflockerung. Also gingen wir um 07:00 zuerst einmal gemütlich schwimmen, gefolgt von einem noch gemütlicheren Frühstück. Um 10:30 ging es auf die Radstrecke. Geplant waren 2 Runden, jedoch wie bereits am ersten Tag, hieß es auch am zweiten: Ersten kommt es anders und zweitens … Als wir (Dani, Herbert und ich) in der zweiten Runde (freies fahren war angesagt) am Weg vom Faaker See retour waren, begann es wieder zu nieseln. Erneut beschlossen wir abzukürzen und so fuhren wir in Selpritsch nicht Richtung Ruperti, sondern am Südufer entlang zurück ins Quartier. Offensichtlich nicht schnell genug, denn auch dieses Mal stand in den Radschuhen das Wasser… 🙁 

Tag 3: Endlich schönes Wetter.

Gott sei Dank, am dritten und letzten Tag hatten wir schönes Wetter. Nach erneutem Schwimmtraining um 07:00 ging es um 10:00 wieder auf die Radstrecke. Nach rund 15km war die runde freigegeben und es konnte gebolzt werden was das Zeug hielt, bzw. die Beine hergaben. Abgesehen von zwei kurzen Schrecksekunden als mir eine Katze (eine mit 4! Beinen!!! 😉 ) unmittelbar vor dem Rad über die Straße lief bzw. ein wahnsinniger Bauer die Straße mit einem dünnen, hellgelben Stromband sperrte, das man fast nicht sah aber mit rund 55km/h angerast kam, war es eine lässige Runde. Im Anschluss liefen Dani und ich noch einige Kilometer. Nach einem Essen (Mittag war es keines und Abend eigentlich auch nicht …) war dann das Trainigslager beendet und es ging ab nachhause.

Inspiration Dani in Action!

Noch eine Kleinigkeit zu „Inspiration“ Dani: Sie ist nicht nur super nett, charmant und humorvoll, nein, sie ist auch noch sehr, sehr gut drauf. Da dürfen sich einige Frauen warm anziehen. Sie ist noch nicht ganz davon überzeugt, dass sie sub 10 bleiben wird, aber ich bin es umso mehr! Radfahrerisch ist sie eine Macht und Laufen wird sie auch unter 3:30, also kann da nur eine 9er Zeit rauskommen. Bei ihrem ERSTEN Ironman wohlgemerkt! Wenn ich mir was wünschen dürfte (ich weiß, das Leben ist kein Wunschkonzert), würd ich mir wünschen, dass mich Dani spätestens bei KM 20 beim Laufen einholt und ich ab dann mit ihr mitlaufen kann. Aber wie gesagt, das Leben ist kein Wunschkonzert! Außerdem hat sie mir in den drei Tagen ordentlich Stoff zum Nachdenken gegeben. Man wird sehen ob/wie/wann ich das umsetzen kann 😉 Mehr dazu vielleicht ein andermal.

Fotos dazu auf: http://creibl.spaces.live.com/

 

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