Geschüttelt, nicht gerührt!

 

So trinkt Bond, James Bond seinen Vodka Martini. Warum eigentlich geschüttelt und nicht gerührt wie normal üblich? Drei (eigentlich nur zwei) Gründe gibt es dafür:

·         Der geschüttelte enthält weniger freie Radikale

·         Die größeren Moleküle, die für den Geschmack verantwortlich sind, ordnen sich an der Oberfläche an, ergo schmeckt der erste Schluck besser

·         Bond ist ein Genussmensch (nicht nur bei Frauen 😉 ) und hat meistens nur Zeit für einen Schluck (Ausnahme im neuen Film, da trinkt er sechs Wodka Martinis) , daher kommt Punkt zwei  eine große Bedeutung zu.

Aber nun zum Wesentlichen, der Vorpremiere!

Seine Name ist Bond, James Bond und er hat die Lizenz zum Töten, für’s rasen und für schöne Frauen 😉 . Ein Quantum Trost ist der kürzeste Bond und das merkt man teilweise im Film, so kam auch der wohl legendärste Satz in der Filmgeschichte nicht vor 🙁 . Speziell in der ersten Verfolgungsjagd im Auto und dann über den Dächern von Siena (Italien) folgen die Schnitte relativ schnell aufeinander, sodass man manchmal das Gefühl hat etwas verpasst zuhaben. Der Titelsong „Another way to die“ von Alicia Keys und Jack White ist auch nicht wirklich überzeugend und passt somit zum ganzen Film. Lediglich die Bondgirls heben sich positiv ab. Alles in allem ein eher mittelmäßiger neuer Bond. Bessere, aber auch schlechtere, gab es definitiv schon. Da aber Geschmäcker verschieden sind, sollte man ihn sich trotzdem ansehen (nicht nur wegen der Bondgirls, dem Austin Martin, etc.)

Falls es jemanden interessiert, ob zb. IKARUS (aus Stirb an einem anderen Tag) oder der Raketenrucksack (aus Feuerball) machbar (physikalisch, technisch, etc.) sind, dem sei das Buch „Geschüttelt, nicht gerührt: James Bond und die Physik“ ans Herz gelegt.

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