Adventure Triathlon in Graz!

Tja, gestern stand also meine Triathlon Premiere in dieser Saison auf dem Programm. Die Mitteldistanz in Unterprämstetten hatte ich mir dazu ausgesucht (2,2km/80km/20km). Die Organisation war eine Katastrophe! Hier wurde teilweise mit dem Leben der Athleten gespielt!!! Bei einer Abfahrt und einer 90° Kurve auf eine stark befahrene Bundesstraße stand entgegen der Ankündigung WEDER Polizei noch Feuerwehr!!! Hätte es hier verletzte oder sogar Tote gegeben, wäre es kein Wunder. So hingegen war es fast ein Wunder, dass niemand verletzt wurde. Gemein gefählich soetwas. Verpflegung ebenfalls eine mittlere Katastrophe. Auf der Radstrecke gab’s ISO in Becher!!! Wo gibt’s denn soetwas??? Zielbuffet? Fehlanzeige! Ein WK der definitiv NICHT zum Weiterempfehlen ist! Neoprens gab es übrigens zum Sonderangebot: Freie Entnahme aus der Wechselzone während des Wettkampfes möglich!!! 

Aber jetzt zu meinem Wettkampf! Schwimmen: Hier galt es angesichts der kalten Wassertemperatur und meiner Anfälligkeit für Krämpe keinen Krampf zubekommen, daher war 2,2km lang gemütliches „Gummischwimmen“ angesagt. Tatik hat sich bewährt und wird deshalb auch in zwei Wochen in St. Pölten wiederholt. Mit 35min lag ich zirka dort, wo ich mich eingeschätzt hatte. Radfahren: Angesichts meiner momentanen Radform vielleicht etwas zuuuuuuuuu aggressiv. 😉 Da ich aber zum ersten Mal OHNE Pulskontrolle unterwegs war, fehlten mir etwas die Anhaltspunkte. 2-3min langsmer pro Runde wäre wahrscheinlich besser gewesen, aber sei’s wie’s sei, stirbt d’Kua bleibt’s Hei! (für alle des Mostviertlerischen nicht ganz so mächtigen: sirbt die Kuh, bleibt das Heu). Das Rennen war eigentlich ein Windschattenrennen, denn wenn man nur 2 min Strafe fürs Windschattenfahren bekommt, man aber locker mehr als diese 2min pro Runde gewinnt und gleichzeitig einiges an Watt spart ist die Versuchung wohl sehr groß. Hatte teilweise rund 15 Leute in meinem Windschatten! Einer davon wurde zu einem ganz speziellen Freund. Nachdem ich ihn eine Runde lang gezogen hatte, attakierte er rund 6-7km vorm Ziel und fuhr mir einige Sekunden davon. Angesichts dessen, dass ich eh kein starker Läufer bin entschloß ich mich ihn einfach fahren zu lassen. Er sollte sich allerdings vielleicht einen neuen Spitznamen zulegen, nicht TRI-Rene, sondern LUTSCHER Rene. Lutschen kann er nämlich sehr gut! Mit 2h8min erreichte ich die 36.schnellste Radzeit. Wieviele wohl eine schnellere Radzeit dank Windschattenfahren haben??? Aber was solls, war ja nur ein Trainings-WK.

Naja und dann wär da noch das Laufen… Da ich wie schon erwähnt vielleicht etwas zu aggressiv am Rad gefahren bin wurde das Laufen hart, allerdings weniger schlecht als erwartet. Die erste der vier Runden war vielleicht etwas zuschnell (4min12 Schnitt), aber die 1h39 noch immer unter meiner mir selbst zugetrauten Zeit, denn die Verunsicherung nach dem mißglückten Auftritt in Ardagger war groß. Endergebnis: Rang 109 von 310 Finishern.

GROßES KOMPLIMENT und HERZLICHE GRATULATION an Dani!!! Sie gewinnt die Damenwertung in Obergrafendorf vor Haiwaiistarterin Michaela Rudolf. Mit der 34ig besten Radzeit (Damen und Männer gemeinsam!!!) zeigte sie einmal mehr, wo der Hammer hängt. Mehr als 3min schneller als die zweitschnellste Dame! Tolle Leistung. Bin schon auf das EZF in Euratsfeld gespannt. Wird wohl der nächste Sieg für Dani werden. Ob ich mit ihr mithalten kann? Man(n) wird’s sehen …

Vereinskollege und Schwimmpartner SIBS war auch sehr brav unterwegs und erreichte trotz einer 3min Strafe (wofür eigentlich?) den 78igsten Rang.

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