Ich kann mit der gestrigen „Niederlage“ sehr gut leben. Hab beim Strudengau Halbmarathon zwischen Grein und Freyenstein viel riskiert und eben leider nicht gewonnen. Was solls. Lieber mal risikieren als nachher was wäre wenn spielen. Hab mir als, durchaus ehrgeiziges, Ziel gesetzt, den Halbmarathon in unter 1h25min laufen zuwollen. Dementsprechend hing ich mich auch an eine Gruppe an. Die ersten 5KM zwischen 3min52 und 3min59 waren dann doch (am gestrigen Tag) etwas schnell für mich und so nahm ich nach der Labstation bei KM5,5 das Tempo etwas raus. Die Wende bei KM10,5 hatte ich nach ziemlich genau 42min30sec erreicht. Da fühlte es sich auch noch halbwegs gut an, aber leider nicht mehr lange. Zwischen KM13 und KM14 wurde es dann zum ersten Mal hart und mir wurde klar, dass es mit 1h27 wohl auch knapp werden würde. Ca. bei KM15 war’s dann vorbei. Ab da war es nur mehr Kampf pur. Die KM Zeiten wurden deutlich langsamer und ich spürte einfach, dass nix mir ging. Aus, Ende, Flasche leer. Am letzten KM hatte ich dann ernste Zweifel, dass ich es ins Ziel schaffen würde, aber es gings sich aus. Knapp aber doch. Hätte keinen KM mehr länger laufen können. 1h30min49sec so die Endzeit. Mal schauen, vielleicht ergibt sich ja heuer noch mal eine Gelegenheit für einen neuerlichen Versuch…
Fazit: Obwohl ich ordentlich gelitten habe auf den letzten Kilometern und im Ziel so fertig wie noch nie war, hat sich das Risiko doch ausgezahlt, hab es keine Sekunde bereut. Gibt definitiv Niederlagen, die mehr schmerzen (vielleicht jetzt nicht gerade körperlich 😉 ). Ergebnisse gibt es auf www.fitlike.at
Tja, das war ein Rennen. Wahnsinn. Was sich da abgespielt hat, unglaublich. Muss von meinem Eintrag vom Vorjahr eine Kleinigkeit korrigieren: Hab noch nie soviele am Marathon gehen, sitzen, liegen, sich in gebueckter Haltung diverse Riegel und Gels nochmals durch den Kopf gehen lassen sehen, wie HEUER hier in Calella. Enorm.
Leider gehoerte ich auch zu jenen. 🙁 Aber ich konnte noch finishen, was viele nicht mehr schafften.
Mehr dazu und zum Warum, Weshalb und warum die Challenge hier in Calella eine echte Alternative zu Hawaii ist, in den naechsten Tagen, wenn ich wieder einen vernuenftigen Computer (dann auch schon mit fotos) zur Verfuegung habe.
Alles in allem, ein super Event um die Saison gemuetlich ausklingen zulassen. Solltet ihr mal probieren.
[ko:dsch] Bernd veranstaltet gemeinsam mit Norbert König und Rene Vallant (also alles gestande Triathlon bzw. Ironman Profis) auch 2011 wieder ein Trainingslager auf FUERTEVENTURA. Wenn dir der Winter bei uns sowieso zulange dauert und es dich ohnehin ‚gen Süden zieht, dann häng dich doch am besten beim Keller Bernd an. Vom 05. Februar bis 19. Februar ist er mit seinem Team im LAS PLAYITAS. Wer will kann auch nur eine Woche mit, kein Problem. Aber wichtig: Schnell melden, denn am 27. September ist es zuspät 😉 So wie ich den [ko:dsch] kenne sorgt er schon dafür, dass auch der Spaß nicht zu kurz kommt. Details gibt es auf der Seite vom inneren Schweinehund bzw. direkt hier!
… Platz 10 bei den Duathlon Langdistanz Staatsmeiterschaften!
Es gibt Tage, da läuft es überhaupt nicht und man weiß nicht warum. Es gibt Tage, da läuft es einfach und man weiß auch nicht warum. Während man in Fall 1 vor lauter Grübeln nicht fertig wird, genießt man Fall 2 einfach nur. Egal wie hart das Rennen auch ist! Nach unzähligen Fall 1 Rennen war gestern Fall 2 an der Reihe! Ohne große Erwartungen ging ich beim POWERMAN in Weyer an den Start, war es doch mein erster Duathlon überhaupt und dementsprechend hatte ich keine Ahnung was da auf mich zukommen sollte. Gewisse Aussagen von anderen Teilnehmern vor dem Start (zB. „Duathlon ist weit härter als Triathlon“) machten die Ausgangslage auch nicht wirklich besser, aber es sollte einfach ein genialer Wettkampf werden!
Powerman Weyer 2010
Hatte ich auf den ersten beiden Kilometern noch so meine Mühe begann es dann immer runder zulaufen. Der Puls selten unter 175, aber ich fühlte mich gut und hatte ein gutes Gefühl in den Beinen, also lief ich einfach das eingeschlagene Tempo weiter. Nach 1h05min59sec hatte ich 15,6 hügelige Kilometer hinter mir und wechselte schnell (ganz im krassen Gengensatz zu einem Triathlon) auf’s Rad. Mal was anderes schon FETZEN BLAU auf’s Rad zusteigen 🙂 Entgegen meiner Befürchtungen stieg ich aufs Rad, als ob nichts gewesen wäre, fühlte mich sofort wohl und fand gleich einen super Tritt. Nach einigen Kilometern gings gleich mit bis zu 16,5% auf die Kreuzgruberhöhe hinauf und da zeigte sich erstmal, dass ich gut drauf war. Harry H. steigerte meine Motivation noch zusätzlich mit der Info über meine ungefähre Platzierung. In der zweiten Runde war ich mir dann sicher, dass ich mir dieses Mal die Butter nicht mehr vom Brot würde nehmen lassen. Daran konnte auch eine kurze Überprüfung der Geländetauglichkeit meiner Zeitfahrmaschine nichts ändern, als ich bei einer Abfahrt, mangels Fahrtechnik, mal einen Ausflug in die Botanik unternahm und neben der Straße weiterfuhr. Sturz konnte ich vermeiden, allerdings hat mir dieser Ausflug leider den schnellsten Radsplit in meiner AK gekostet, aber was soll’s, man kann nicht alles haben. Waren eh immerhin nur 10 Teilnehmer schneller mit dem Rad als ich, darunter nicht einmal alle Profis. Nach 2h28min14sec hatte ich die 82,4km absolviert und wechselte, erneut sehr zügig, in das zweite Paar Laufschuhe. Was dann folgte war härter als bei jedem Triathlon. Bist du g’scheit! Speziell der Anstieg über die Eisenbahn hatte es ganz schön in sich und statt den vor mir laufenden noch zuüberholen musste ich bei KM4 Tempo rausnehmen. Seitenstechen machten mir zuschaffen und so verlor ich bis ins Ziel noch einen Platz. 34min04sec benötigte ich für die letzten 7,3km.
Platz 4 in meiner AK, Platz 10 bei den Duathlon Staatsmeisterschaften über die Langdistanz und Platz 18 Gesamt kann sich aber dennoch sehen lassen. Sicher, Platz 4 ist normalerweise nie besonders erfreulich, aber für mich in diesem Fall schon, denn erstens wüsste ich nicht, wo ich die 4min gestern holen hätte können und zweitens war ich noch nie so weit vorne! Mit meiner Zeit von 4h09min35sec war ich zudem rund 5min schneller als die Damensiegerin Erika Csomor, die auch nicht gerade eine Unbekannte ist (Duathlon Spezialistin, Ironmansiegerin, Teilnehmerin bei der Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii etc.). Alles in allem war es sicher mein perfektestes Rennen. Bis jetzt. Die richtige Taktik (nämlich keine 🙂 ), „mein“ Wetter und die richtige Ernährung während des Wettkampfs waren die Zutaten zu diesem Erfolg. Sollte ich nochmals in Weyer antreten, habe ich allerdings ein kleines Problem: Die Latte! Die liegt nämlich jetzt ganz schön hoch …
DetailsPowerman
Fazit: Hart war’s, aber einfach nur geil! Es kommt allerdings leider immer wieder auf’s selbe raus: Für’s Podest lauf ich einfach (noch) zulangsam!
Eine super Leistung legte auch die neue Staatsmeisterin im Duathlon, Dani Rechberger, hin. Sicher nicht einfach, wenn man bei der Präsentation der Teilnehmerinnen kurz vor dem Start als heißeste Anwärterin auf den Staatsmeistertitel vorgestellt wird diese Erwartung (und auch die eigene) zu erfüllen! Nach bereits 5 Landesmeistertiteln heuer folgte nun auch der Staatsmeistertitel, Respekt und Gratulation! Hast nächstes Jahr ordentlich was zu verteidigen 😉 Erhol dich gut!
Mein erster Duathlon und dann gleich die Langdistanz in Weyer! 15,6km laufen, 82,4km radfahren und nochmals 7,3 km laufen. So die, auf einer alles andere als ebenen Strecke, zu absolvierenden Distanzen!
Zeit: 4h09min35sec, Platzierung: Platz 18 (Gesamt) bzw. Platz 10 in der österr. Meisterschaft bzw. Platz 4 in meiner AK! Ergebnisse gibt es unter http://www.pentek-timing.at Ein detailierter Rennbericht folgt!
Herzliche Gratulation an dieser Stelle gleich mal an die neue Frau Staatsmeisterin Daniela Rechberger!
Eh schon wissen, meistens kommt es anders … Die geplante ATTERSEE Überquerung am Samstag musste wegen schlechtem Wetter und zu kaltem Wasser (mind. Temperatur von 19° wurde nicht erreicht) abgesagt werden. Als extrem positiv gilt es hier anzumerken, dass die Startgebühr zu 100% rücküberwiesen wurde! Gibt nicht viele Veranstalter die so etwas überhaupt in Erwägung ziehen, geschweige denn auch so durchführen! Respekt an die Veranstalter!
Die zweite Absage traf mich dann doch härter. Kein Wunder, schließlich war sie eine, die aus gesundheitlichen Gründen von mir getroffen werden musste! So sehr hatte ich mich auf meinen Start bei der Halbdistanz im Zuge des TRUMER Triathlon’s gefreut, aber leider machte mir (bzw. macht mir noch immer) eine Verkühlung einen Strich durch die Rechnung. Leider!
Ersatzwettkampf für die Halbdistanz wurde aber bereits gefunden und auch bereits genannt. Schließlich will man ja auch einige Wettkämpfe machen, damit man nicht nur trainiert … wird ja sonst fad. Den nächsten Rennbericht gibt’s also erst in rund 2 Wochen …