Welcher Typ Triathlet bist du?

… bzw. was benoetigt ein Triathlon Einsteiger an Material?

Der folgende Artikel ist die aufbereitete und ergaenzte Zusammenfassung eines Gespraeches, welches ich hier in Calgary mit Freunden (bei einigen Kokanee Bierchen), zum Thema „Was benoetigt man an Material/Utensilien fuer einen Einstieg in den Trendsport Triathlon?“ hatte. Trianingsplanung wurde bewusst nicht angesprochen. Sorry gleich vorneweg fuer die fehlenden Umlaute, gibt’s halt leider auf einer englischen Tastatur net 😉

Was benoetigt man nun alles fuer den Einstieg in den Triathlon Sport? Meiner Meinung nach haengt das vor allem davon ab, zu welchem Typ Triathlet man sich zaehlt! Fuer mich gibt es 3 Typen von Triathleten:

  • Der erste Typ Triathlet will einfach nur finishen
  • Der zweite Typ hat schon gehobene Ansprueche an seine Leistung und will zb in der AGE Group unter die ersten 2/3.
  • Und der dritte Typ Triathlet will ganz vorne dabei sein bzw sogar gewinnen. Sei es in seiner Altersgruppe oder zumindest die Posing Wertung 😉

Soweit so gut. Welcher Typ bist du?

Nachdem jetzt der Triathlon Typ gefunden wurde, sollten wir uns auch noch ganz kurz ueber die verschiedenen Materialkategorien unterhalten. Hier gibt es fuer mich ebenfalls drei Kategorien:

  • Material welches dich schneller macht (sofern man es richtig benutzt). Hierzu zaehle ich Aerolaufraeder (Achtung Xentis User: Vorderrad richtig einspannen!), Aerolenker, Aerohelm, Neopren etc.
  • Material welches das Training effektiver und angenehmer macht. Hierzu zaehlen vor allem Herzfrequenzmesser, Wattmesser, Paddles, Hometrainer fuer den Winter, etc.
  • Und dann gibts da noch Material, welches die Freude am Training erhoeht. Dazu zaehlen fuer mich vor allem die Gadgets wie iPod, Oakley Sonnenbrillen, etc.

Welches Material braucht nun also ein Typ eins TRIA Einsteiger?

Nun, wenn man nicht im 80iger Outfit durch die Gegend schwimmen, radeln oder laufen will, zumindest einen TRI-Suit fuers Rennen, eine ordentliche Schwimmhose (keine Bermudas) fuers Training, Schwimmbrillen, Rennrad (no na, auch gebraucht fuers erste okay), Radschuhe, Helm (kein Aerohelm), Laufschuhe und Sonnenbrillen (keine Oakley, die billige OKAY Marke vom Urlaub reicht auch). Und weil man ja nicht erfrieren moechte bei so manchen Triathlons nehmen wir auch noch einen billigen NEO mit. Wer will kann sich auch noch einen billigen Radtacho und einen billigen HF Messer zulegen. Keinen von diesen High-Tech Spielzeugen. Fuer die Wintermonate empfiehlt sich wohl auch noch ein billiger Hometrainer. Ebenfalls kein High-Tech Spielzeug noetig. Alles in Allem sollte man wohl so mit max 2500 Euronen auskommen.

Beim Typ zwei Triathleten schaut es da schon etwas anders aus!

Meiner Meinung nach fallen in diese Kategorie wohl rund 80% aller Triathleten. Grundsaetzlich haben diese Typen von Triathleten obengenanntes nur teurer (und besser). Eventuell ein eigenes Zeitfahrrad und ein zusaetzliches Mountainbike fuer die nassen Winterausfahrten. Hinzu kommt in dieser Kategorie auch der Einsatz von Aerolaufraedern, Aerolaenkern und Aerohelmen. Anstelle eines 99 Euro Pulsers muss es hier schon ein 300 Euro tolles Teil sein. Gleiches gilt fuer den Radtacho. Die billige Sonnenbrille reicht auch nicht mehr aus, hier muss ebenfalls was besseres her. Der Hometrainer kann auch schon deutlich mehr, ist allerdings noch nicht im High-End Segment. Hier bewegen wir uns damit wohl schon in einer Gegend von 10.000 Euros oder mehr.

Diejenigen unter uns, die sich zum dritten Typ zaehlen, denken zumindest bereits ueber die Anschaffung eines eigenen Gegenstrompools um das Schnaepchen von 20.000 oder mehr Euros nach um die Zeit noch besser nutzen zukoennen. Zumindest ein SRM ist ebenso selbstverstaendlich wie GPS am Tacho. Zusaetliches gibt es noch ein eigenes Rennrad, damit man nicht immer mit dem Wettkampffahrrad fahren muss. Macht also schon drei Raeder. (Mountianbike fuer den Winter, Rennrad fuers Training und Zeitfahrrad fuer den Wettkampf). Radkoffer gehoert auch dazu, denn schliesslich will man ja auch um die Welt jetten und Triathlons und Trainingslaeger auf verschiedenen Kontinenten und in verschiedenen Laendern absolvieren. Nicht nur zuhause und auf Hawaii.  Die tolle Oakley (natuerlich custom designed) und ein cooles Outfit gehoert hier fuer die Posing Athlethen natuerlich auch dazu.

Macht aber ein teures Material auch tatsechlich schneller? Leider lautet die Antwort meistens ja. Allerdings hab ich auch keine Zweifel daran, dass ein Marino, Norman, oder MACCA selbst auf einem Waffenradl schneller den Radsplit eines Ironman absolvieren wuerden als ich (und viele andere mehr) auf einer 10.000 Euro Maschine!

Letztlich wuerde ein TRI-Suit, eine Schwimmbrille, eine normales Rennrad, ein Helm und Laufschuhe vollkommen ausreichen. Alles andere ist nur (teures) Spielzeug, zu dessen Bedienung man hin und wieder fast ein Ingeneurs Diplom benoetigt und nice2have!

Fazit: Kauf das beste Material und die besten Goodies die du dir leisten kannst/willst aber weit wichtiger noch: BENUTZE SIE AUCH!!!

Also, welcher Typ von Triathlet bist du?

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Calgary: Shoppen macht Spass …

… ist es doch um einiges guenstiger hier!

War heute unter anderem im Tommy Hilfiger Store hier um die Ecke shoppen. Da macht das einkaufen echt Spass. Die Preise sind ohnehin schon guenstiger als bei uns und wenn dann bereits auch noch Sommerschlussverkauf ist und die Sachen mit -50% bis -70% raus muessen, bekommt man ordentlich was fuer wenig Geld. Die ausgewiesenen Preise sind allerdings immer ohne Mehrwertsteuer (GST), die hier in Alberta mit 5% auch noch deutlich niedriger ist wie bei uns. Also echt guenstig zum Einkaufen. Einen HUGO BOSS Store hab ich allerdings leide noch nicht gefunden. Was nicht ist, kann aber noch werden 😉

Beim Essen muss man(n) allerdings etwas aufpassen, da die Preise erstens ohne GST sind und zweitens noch 10-15% Trinkgeld fuer die Bedienung hinzukommen. Ist halt so hier, aber dafuer ist das Essen meistens auch sehr gut. Vor allem die Stecks und die Ribs. Will man wirklich guenstig (aber sehr gut) Essen, geht man hier am Besten am Mittwoch ins JACK’s. Da zahlt man pro Wing. Zu dritt haben wir da letzte Woche fuer 40 Wings und inklusive Getraenke rund 18CAD bezahlt. Also echt guenstig. Was mir hier ebenfalls zugute kommt: Alkoholfreies wird GRATIS nachgefuellt. Man zahlt also nur einmal und kann drei, vier oder auch mehr trinken. Die Kaffee’s im Starbucks sind auch um einiges guenstiger als bei uns. Herrlich fuer mich, allerdings schlecht fuer die Figur bzw. die Waage ;-). So ein Caramel Macchiato hat schon einiges an Kalorien. Aber was solls, ich bin hier auf Urlaub.

Achja, Andreas und Claudia haben sich letztlich fuer ein SONY VAIO Notebook (inkl. Blue-Ray Laufwerk) entschieden. Sieht cool aus und soweit ich es bis jetzt beurteilen kann auch ganz gut. Besser geht natuerlich immer, aber letztlich auch immer eine Frage wieviel Geld man auslegen moechte. Mit dem gekauften Laptop waren wir schon um 400 CAD hoeher als urspruenglich geplant.

Soweit so gut. Bis bald.

Calgary: Roadtrip nach Jasper!

… Baeren und Columbia Icefields inclusiv!

Samstag frue begann unser Roadtrip nach Jasper, einer kleinen Tourismusstadt in den Rockies. Auf dem Weg dorthin hatten wir nicht nur das Glueck, dass wir zwei Baeren sahen (einen davon so nahe, dass man ihn fast aus dem Auto heraus haette anfassen koennen) sondern machten auch halt bei den Columbia Icefields. Diese liegen genauso am Highway 93 (besser bekannt unter Icefield Parkway) wie die Athabasca Falls, die wir uns dann am Sonntag bei der Rueckreise ansahen. Bei den Icefields sieht man sehr schoen (anhand von Markierungen) wie sehr sich der Gletscher in den letzten Jahrzehnten zurueckgezogen hat.

Ebenfalls bei der Rueckreise am Sonntag konnten wir einige Cliff Diver beobachten, welche am Horseshoe Lake (im Jasper National Park) aktiv waren. War schon ganz nett zum Ansehen. Das groesste Proeblem fuer mich ware wohl nicht die Hoehe (mit rund 15 Metern nicht so wild), aber das Wasser war natuerlich wieder sehr erfrischend 😉 aber dafuer ganz klar.

In Japser selbst war nicht wirklich was aufregendes (wenn man die feschen Maedls weg laesst). Nicht einmal ein Starbucks. 🙁

Nach der Rueckkehr wurde noch ordentlich gegrillt und somit war das Wochenende (und der laessig Roadtrip) dann auch leider schon wieder vorbei und die Tage bis zur Abreise werden immer weniger. Schade. Aber bis dahin gibts ja noch ordentlich was zu sehen und zu tun. Angefangen mit dem taeglichen Caramel Macchiato, den ich mir jetzt gleich holen werde. Bis bald.

Achja, Fotos folgen eventuell morgen. Mal schauen.

Calgary: Glenmore Reservoir

… ideal fuer Sportler und super zum Erholen!

Habe heute mit dem Bike das Glenmore Reservoir erkundet. Rund um den See fuert eine Lauf und Radstrecke (angeblich ueber 20km lang) auf der ganz schoen was los ist. Sport scheint hier ohnehin eine groessere Bedeutung zu haben als bei uns. Allerdings ist es fuer manche nicht ganz so optimal mit engen Sportklamotten rumzulaufen, bei anderen dafuer schnellt der Puls gleich mal auf 190. Olala….  Aber zurueck zum Sport. Muetter mit einem, oder auch zwei Hunden an der Leine und den Kinderwagen vor sich herschiebend (teilweise sogar mit twins!) sind haeufig anzutreffen. Gelaufen wird prinzipiell immer mit iPod (oder anderem mp3 Player) und auch am Rad sieht man fast niemanden ohne. Auch nicht, wenn sie mit einem Rennrad unterwegs sind.

Einzig schwimmen ist im Glenmore Reservoir nicht erlaubt. Waere sonst das Tuepfelchen auf dem i. Wobei der See eher der erfrischenderen Kategorie zugeordnet werden muss. Fuer europaeische Verhaeltnisse zumindest. An dieser Stelle einen kleinen Nachtrag zum Samstag. Auf dem Weg nach Banff machten wir einen Abstecher zum Ghost Lake. Auf diesem See war schon ordentlich was los. Motorboot und Jet-Skifahrer waren genauso unterwegs wie vereinzelte Badegaeste. Die Temperatur des Sees ist laut einheimischen „angenehm warm“ bei 15 Grad. Brrrrrr. Also nix fuer uns Europaeer 😉 

Am Abend steht heute Shopping am Programm. Andreas und Claudia (okay, mehr Andreas als Claudia) wollen sich einen neuen Laptop kaufen. Ein HP oder Dell soll es werden. Bin gespannt fuer welches Modell sie sich entscheiden. Danach gehts noch gemeinsam auf eine gemuetliche kleine Laufrunde bevor wir dann in ein Pub gehen. Ich werd mich allerdings jetzt erneut ins Starbucks begeben. Caramel Machiatto ich komme. Bis bald.

Calgary: Die ersten Tage …

… tolles Wetter, fesche Girls und schoene Gegend!

Seit Freitag Mittag bin ich nun hier in Calgary. Die Stadt war bekanntlich Austragungsort der Olympischen Winterspiele 1988 und hat dadurch einen ordentlichen Aufschwung bekommen (nicht erst durch den Film „Cool Runnings“ 😉 ). Mehr zur Stadt hier!

Am Samstag stand dann schon mal Sightseeing und Wandern auf dem Programm. Banff war das Ziel und von dort ging es per pedes 5,5km und 700hm zu einem Aussichtspunkt auf den Sulphur Mountain knapp ueber 2200 Meter. Die Aussicht war ein Traum und so fing ich mir auch gleich mal einen ordentlichen „sun-burn“ im Gesicht ein. Geht halt auf so einer Hoehe deutlich schneller als erwartet 😉 Angeschrieben war der Aufstieg mit 2 – 5 Stunden je nach Kondition. Andi, Claudia und ich benoetigten gemuetlich nur rund 1h20min. Angaben also wohl eher fuer die Durchschnittsamerikaner bzw. Kanadier als fuer Europaer. Auf der Aussichtsplattform trafen wir auch andere Oesterreich, wie klein die Welt doch ist. Zu Fuss ging es dann natuerlich auch wieder herunter, (mit der Gondel fahren ist nur was fuer Weicheier) was mit einem ordentlichen Muskelkater in den Waden und in den A…backen endete. Danach gings zu „Tony Romas“ auf ordentliche „Ribs“. Sind wirklich famous und darf man nicht auslassen, wenn man hier in Canada is(s)t. Zum Abschluss warfen wir noch einen Blick auf das Banff Springs Hotel. Einfach nur ein Wahnsinn!

Am gestrigen Sonntag ging es dann in den Osten nach Drumheller zu den dortigen hoodoo’s und zum Horseshoe Canyon. Am Abend besuchten wir zuerst noch ein Latino Fastival (echt tolle Musik (live) dort) bevor es ins „Moxie’s“ (super Bedienung: lange Beine, kurze Roecke, weite Ausschnitte …) ging um den Abend bei gutem Essen, guter Musik und einigen Getraenken ausklingen zulassen. Da es hier deutlich laenger hell ist als bei uns kann man ganz gemuetlich im Gastgarten sitzen. Sollte es zu kuehl (weil windig) werden, werden einfach die Heizstrahler angeworfen. So einfach gehts 😉

Fotos werde ich auch bei Gelegenheit mal hochladen.

Zwei Quizfragen:

  1. was bedeutet der Name „Calgary“ uebersetzt?   und
  2. wieviel Kilo werd ich hier wohl zunehmen?

Zu gewinnen gibts natuerlich nix, eh klar. Ich werd mich jetzt ins Starbucks begeben um meine taegliche Droehnung Caramel Machiatto zu bekommen. Bis bald.

Ist der Sport noch zu retten?

… falls ja, wie?

 

Auf youtube entdeckt: Bayrischer Rundfunk, Blickpunkt Sport am Montag, den 13.7.2009: Jörg Jaksche, Norman Stadler und Lisa Hütthaler zum Thema Doping im Sport bzw. Triathlon.

 

Teil1: http://www.youtube.com/watch?v=2zWPFLnzZZk&feature=channel

Teil 2: http://www.youtube.com/watch?v=9bKPN0zdBcI

Teil 3: http://www.youtube.com/watch?v=_goBBKGeBCI&feature=channel

und Teil 4: http://www.youtube.com/watch?v=G1stofLwsG0&feature=channel

 

Leider passt das Bild nicht immer ganz zum Ton, aber die Aussagen bzw. die Mimiken zb von Norman zu gewissen Aussagen von Lisa sagen/zeigen eh alles….

Man kann als Österreicher über die Deutschen denken wie man will, aber es gibt doch einige, die einem sympatisch sind bzw. die sich von den restlichen Deutschen deutlich positiv abheben. Norman ist, für mich,  einer davon.