Die Post bringt allen was!

… in meinem Fall die Wettkampfdress!

Nach dem harten, aber erfolgreichen Trainingswochenende hatte ich heute erneut Grund zur Freude, denn mein Wettkampfdress kam per Post. Der Aufdruck am Shirt hinten hat speziell für den Radsplit seine Berechtigung (und ist auch hauptsächlich dafür gedacht), beim Laufen könnte das eventuell nach hinten los gehen, aber ein bisschen Spaß muss sein – auch beim IRONMAN Austria. J

Der Spruch passt übrigens zu meiner positiven/optimistischen (aber durchaus auch realistischen) Einstellung. Speziell in den letzten Tagen (wegen der EM und einem möglichen Sieg gegen die „Weißwurstfresser“) hörte ich immer wieder: „Du bist aber ein Optimist“. Bin ich schon seit Geburt, denn mein Rhesusfaktor ist POSITIV 😉 . Wer spricht ab morgen noch von CORDOBA? Keiner. Wien 2008 wird die nächsten (30?)Jahre Gesprächsstoff sein (hoffentlich).

Da ist sie schon wieder meine neue „Lieblingszahl“. In den letzten Tagen kam sie sehr oft in diversen Gesprächen vor. 30 Jahre Cordoba, 30 Tage noch bis IMA (am Freitag war es soweit), 30h Training, 30km fehlen noch auf mein KM Ziel beim Radfahren, …

Trainingslager Klagenfurt

… drei Tage Training auf der Wettkampfstrecke unter verschärften  Bedingungen!

Tag 1: Die (Wetter-)Götter müssen verrückt sein.

In der Früh ging es nach Klagenfurt um eine lockere Runde samt anschließendem Lauf zu absolvieren. So wär es eigentlich auf dem Plan gestanden. Tja, erstens kommt es anders uns zweitens als man denkt! Unten angekommen schwangen wir (Bernd, Kuso, Siebs, Karl, Herbert, Dani und ich) uns sofort nach Bezug der Quartiere auf unsere Drahtesel, doch schon beim Wegfahren nieselte es leicht und kurze Zeit später begann es ordentlich zu regnen. Binnen kürzester Zeit stand in den Radschuhen das Wasser und es folgte Erkenntnis Nr. 1 an diesem Tag: Der Spruch „Es gibt kein schlechtes Wetter sondern nur schlechte Kleidung“ stimmt eindeutig NICHT! Nicht genug, dass es in Strömen regnete hatte es auch höchstens 13°. Und das im Juni!!!  Nach rund 15km waren Herbert, Dani und ich genug nass und durchgefroren, sodass wir umkehrten und uns schleunigst unter eine heiße Dusche begaben (nicht alle drei zusammen!). Die anderen vier sollten rund 15km später zur selben Entscheidung kommen …

Erkenntnis Nr. 2 an diesem Tag folgte beim anschließenden Lauf (immer noch Regen, aber der Tag will ja genutzt werden auch J ): Wetterfest bin und werde ich wohl nie! Schon während des Laufes merkte ich, dass es mir eine Blase am linken Zehenballen aufzieht, jedoch wie groß diese wurde sah ich erst zuhause…

Tag 2: Die Wetterfrösche sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren.

Vor dem Schwimmen

Angekündigt war: Vormittag bewölkt, jedoch für den Nachmittag Auflockerung. Also gingen wir um 07:00 zuerst einmal gemütlich schwimmen, gefolgt von einem noch gemütlicheren Frühstück. Um 10:30 ging es auf die Radstrecke. Geplant waren 2 Runden, jedoch wie bereits am ersten Tag, hieß es auch am zweiten: Ersten kommt es anders und zweitens … Als wir (Dani, Herbert und ich) in der zweiten Runde (freies fahren war angesagt) am Weg vom Faaker See retour waren, begann es wieder zu nieseln. Erneut beschlossen wir abzukürzen und so fuhren wir in Selpritsch nicht Richtung Ruperti, sondern am Südufer entlang zurück ins Quartier. Offensichtlich nicht schnell genug, denn auch dieses Mal stand in den Radschuhen das Wasser… 🙁 

Tag 3: Endlich schönes Wetter.

Gott sei Dank, am dritten und letzten Tag hatten wir schönes Wetter. Nach erneutem Schwimmtraining um 07:00 ging es um 10:00 wieder auf die Radstrecke. Nach rund 15km war die runde freigegeben und es konnte gebolzt werden was das Zeug hielt, bzw. die Beine hergaben. Abgesehen von zwei kurzen Schrecksekunden als mir eine Katze (eine mit 4! Beinen!!! 😉 ) unmittelbar vor dem Rad über die Straße lief bzw. ein wahnsinniger Bauer die Straße mit einem dünnen, hellgelben Stromband sperrte, das man fast nicht sah aber mit rund 55km/h angerast kam, war es eine lässige Runde. Im Anschluss liefen Dani und ich noch einige Kilometer. Nach einem Essen (Mittag war es keines und Abend eigentlich auch nicht …) war dann das Trainigslager beendet und es ging ab nachhause.

Inspiration Dani in Action!

Noch eine Kleinigkeit zu „Inspiration“ Dani: Sie ist nicht nur super nett, charmant und humorvoll, nein, sie ist auch noch sehr, sehr gut drauf. Da dürfen sich einige Frauen warm anziehen. Sie ist noch nicht ganz davon überzeugt, dass sie sub 10 bleiben wird, aber ich bin es umso mehr! Radfahrerisch ist sie eine Macht und Laufen wird sie auch unter 3:30, also kann da nur eine 9er Zeit rauskommen. Bei ihrem ERSTEN Ironman wohlgemerkt! Wenn ich mir was wünschen dürfte (ich weiß, das Leben ist kein Wunschkonzert), würd ich mir wünschen, dass mich Dani spätestens bei KM 20 beim Laufen einholt und ich ab dann mit ihr mitlaufen kann. Aber wie gesagt, das Leben ist kein Wunschkonzert! Außerdem hat sie mir in den drei Tagen ordentlich Stoff zum Nachdenken gegeben. Man wird sehen ob/wie/wann ich das umsetzen kann 😉 Mehr dazu vielleicht ein andermal.

Fotos dazu auf: http://creibl.spaces.live.com/

 

It’s done!

Heute hab ich zwei Sachen erledigt, die unbedingt getan werden mussten!

Erstens: Ich hab mich endlich für mein Wettkampfoutfit für Kärnten entschieden. Wer jetzt meint, dass sei  leicht, der irrt gewaltig. Dem war bei weitem nicht so. Fest steht, ich werde heuer nach drei Jahren in Folge NICHT mit der MONDI Dress starten. Mehr sei allerdings an dieser Stelle noch nicht verraten. Naja, vielleicht eines doch: Für all jene die ich überhole (sind hoffentlich viele) hab ich mir auf dem Rücken eine Kleinigkeit einfallen und auf die Dress aufdrucken lassen J

Zweitens: Habe heute eine laaaaaange Laufeinheit absolviert. Eine der längsten Einheiten in der Vorbereitung. Aufgrund der letzten Tage merkte ich allerdings schon eine gewisse Müdigkeit in den Beinen (ziehen in den Waden, schwere Oberschenkel, etc.), aber IPod sei Dank, hab ich sie komplett durchgezogen. Erstaunlicherweise ging es aber trotzdem ganz gut und ich war mit der Zeit/Kilometerleistung ganz zufrieden. Natürlich gilt auch bei mir die alte Fleischverkäufer Weisheit: „Darf’s a bisserl mehr sei?“. Also ein bisserl was geht schon noch, bzw. muss schon noch gehen.

Jetzt werd ich mir noch ein ERDINGER ALKOHOLFREI gönnen (wie nach jeder anstrengenden Einheit) und dann schlafen gehen.

Noch ein kleines Outing: Gestern wurde auf der WWDC das neue iPhone 3G von Apple präsentiert. Dieses Mal mit UMTS, GPS und und und. Schaut nicht nur sehr gut aus, sondern kann auch sehr viel. Ja, ich gehöre zu denen, die das iPhone unbedingt haben wollen und auch werden. 3, 2, 1, … bald meins J Mehr dazu auf www.apple.at

Sport verbessert Potenz maßgeblich!

… lange vermutet, endlich bewiesen.

Über fiolgenden Artikel bin ich gerade auf derstandart.at gestolpert und möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten 😉

Männer, die statt 1.000 Kilokalorien pro Woche 4.000 Kilokalorien „verbrennen“, reduzieren ihr Risiko, unter Erektionsstörungen zu leiden, um fast 83 Prozent. Das ist das Ergebnis einer Studie, die der Wiener Urologe Christian Kratzik von der Universitätsklinik für Urologe an der MedUni Wien mit Co-Autoren durchgeführt hat.

Ausdauersport verbessert Funktion der Blutgefäße

Es ist seit langem bekannt, dass Ausdauersport vor Atherosklerose schützt und damit auch die Funktion der Blutgefäße verbessert. Das wirkt sich auch auf die Potenz aus.

Den ganzen Artikel gibt’s hier: http://derstandard.at/?url=/?id=3365314

Was lernen wir also daraus? Sportler sind die besseren Liebhaber J J J

(Sams)Tag in Klagenfurt

So ein (Sams)Tag in Klagenfurt ist gemütlich und nett … naja, gemütlich war nur das Tempo, dass ich gefahren bin. Aber der Reihe nach. Um kurz nach 0600 ging’s von zuhause los Richtung Klagenfurt um dort um 0930 mit Erik Haselsteiner die IMA Runde zu befahren und ihm noch einige Tipps zur Strecke zu geben (zum ersten Mal bei einem IRONMAN am Start). Gemeinsam fuhren wir die ersten 90 km (bzw. etwas mehr, da wir aufgrund von Baustellen durch Klagenfurt durch mussten) ab, da es sich zu zweit doch leichter und vor allem kurzweiliger tritt. Die zweiten 90 war ich dann auf mich allein gestellt. Das Tempo war, wie schon eingangs erwähnt, gemütlich und vor allem in der zweiten Runde fast Cafefahrt mäßig. Aber noch ist das Tempo ja egal und daher macht mich auch die benötigte Zeit nicht nervös.

Nach der angenehmen Dusche und einem Eiskaffee samt Nussschnecke ließ ich im Klagenfurter Strandbad noch die Füße ins Wasser hängen und mir die Sonne auf den weißen Bauch scheinen (Beine und Arme haben ja bereits wieder das alljährliche Radlfahrer Tatoo 😉 ), ehe es dann wieder zurück Richtung Heimat ging. Wenn ich nicht Bereitschaft gehabt hätt, wär ich wahrscheinlich sogar über Nacht geblieben um den nächsten Tag im Strandbad zu verbringen (HASENALARM!) und auch mal zu entspannen wenn ich schon in KLAFU bin, was ja sonst kaum möglich ist. Zuhause angekommen war ich dann doch etwas erledigt (wohl aus deshalb, weil die Musikprobe am Vortag etwas länger gedauert hat) und ging zeitig schlafen. Danke übrigens an das nette BereitschaftsBackup, ohne diesem Backup hätte ich nicht fahren können.

6 weeks to go …

So schnell kann’s gehen!

… zum Nichtstun verdammt, verdammt!

Tja, so schnell kann es gehen. Am Samstag noch einen tollen Wettkampf abgeliefert und super in Form war seit Mittwoch „Flasche leer“. Überhöhter Ruhepuls, Puls beim Radfahren ging nicht in die Höhe (nein, so gut bin ich dann auch nicht drauf …), etc. Typische Anzeichen von Übertraining. Also war/ist erst mal Nichtstun angesagt. Morgen probier ich wieder eine leichte Radeinheit. Mal sehen ob’s wieder geht. Ein Schuss vor den Bug zum richtigen Zeitpunkt, war ohnehin nur eine Regenerationswoche.

Freu mich heute auf die Musikprobe, da Andi endlich mal wieder im Land und bei der Musikprobe dabei ist. Wird sicherlich etwas länger dauern und das eine oder andere ERDINGER WEIßBIER (diesmal nicht ALKOHOLFREI) oder CORONA wird definitiv getrunken werden.